31.5. Methoden zur Überwachung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen

Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen wird im Volkswagen Konzern prospektiv mit der Critical-Terms-Match-Methode sowie mit statistischen Methoden in Form einer Regressionsanalyse durchgeführt. Die retrospektive Betrachtung der Sicherungswirksamkeit erfolgt mittels eines Effektivitätstests in Form der Dollar-Offset-Methode oder in Form einer Regressionsanalyse.

Bei der Dollar-Offset-Methode werden die in Geldeinheiten ausgedrückten Wertänderungen des Grundgeschäftes mit den in Geldeinheiten ausgedrückten Wertänderungen des Sicherungsgeschäftes verglichen.

Bei Anwendung der Regressionsanalyse wird die Wertentwicklung des Grundgeschäfts als unabhängige, die des Sicherungsgeschäftes als abhängige Größe dargestellt. Die Klassifizierung als wirksame Sicherungsbeziehung erfolgt bei hinreichenden Bestimmtheitsmaßen und Steigungsfaktoren.

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NOMINALVOLUMEN DER DERIVATIVEN FINANZINSTRUMENTE

 

 

 

 

 

 

Restlaufzeit

 

Nominal- volumen Gesamt

 

Nominal- volumen Gesamt

Mio. €

 

bis 1 Jahr

 

1 - 5 Jahre

 

über 5 Jahre

 

31.12.2011

 

31.12.2010

Nominalvolumen der Sicherungsinstrumente für Cash-flow-Hedges:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zinsswaps

 

1.809

 

6.930

 

215

 

8.954

 

7.676

Devisenterminkontrakte

 

31.094

 

42.024

 

 

73.118

 

54.827

Devisenoptionskontrakte

 

267

 

545

 

 

812

 

2.007

Währungsswaps

 

318

 

328

 

 

647

 

2.950

Zins-/Währungsswaps

 

567

 

884

 

135

 

1.586

 

3.045

Warenterminkontrakte

 

244

 

890

 

 

1.133

 

933

Nominalvolumen übrige Derivate:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zinsswaps

 

19.236

 

31.432

 

1.164

 

51.832

 

40.477

Zinsoptionskontrakte

 

 

22

 

40

 

63

 

40

Devisenterminkontrakte

 

5.114

 

2.060

 

1

 

7.175

 

2.188

Übrige Devisenoptionskontrakte

 

127

 

28

 

20

 

175

 

Währungsswaps

 

4.757

 

10

 

 

4.768

 

3.119

Zins-/Währungsswaps

 

3.153

 

4.390

 

17

 

7.560

 

6.282

Warenterminkontrakte

 

1.172

 

1.599

 

 

2.771

 

918

Zusätzlich zu den Derivaten, die zur Devisen-, Zins- und Preissicherung eingesetzt werden, bestanden am Bilanzstichtag Optionen und sonstige Derivate auf Eigenkapitalinstrumente mit einem Nominalvolumen von 1,5 Mrd. € (Vorjahr: 3,5 Mrd. €), deren Restlaufzeit unter einem Jahr beträgt, sowie Optionen auf Eigenkapitalinstrumente von 7,8 Mrd. € (Vorjahr: 9,1 Mrd. €), deren Restlaufzeit über einem Jahr beträgt. Hierunter fallen im Wesentlichen die Optionen auf die ausstehenden Anteile an der Porsche Zwischenholding GmbH.

Im Geschäftsjahr 2010 wurden aufgrund der vorzeitigen Rückzahlung eines konzerninternen Darlehens sowie einer Verringerung von Planzahlen bestehende Cash-flow-Hedge-Beziehungen mit einem Nominalvolumen von 1,7 Mrd. € aufgelöst. Aus der Cash-flow-Hedge-Rücklage wurden 4 Mio. € ergebnisvermindernd im Finanzergebnis erfasst.

Die Realisierung der Grundgeschäfte der Cash-flow-Hedges wird korrespondierend zu den in der Tabelle ausgewiesenen Laufzeitbändern der Sicherungsgeschäfte erwartet.

Marktwerte der Derivat-Volumina ermitteln wir anhand der Marktdaten des Bilanzstichtags sowie geeigneter Bewertungsmethoden. Folgende Zinsstrukturen wurden der Ermittlung zugrunde gelegt:

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in %

 

EUR

 

GBP

 

USD

 

CNY

 

CHF

 

JPY

 

SEK

 

RUB

 

AUD

Zins für sechs Monate

 

1,6170

 

1,3758

 

0,8085

 

5,4260

 

0,0942

 

0,3357

 

2,7300

 

7,3300

 

4,7160

Zins für ein Jahr

 

1,9470

 

1,8707

 

1,1281

 

5,2378

 

0,3250

 

0,5543

 

2,9000

 

7,3500

 

4,8840

Zins für fünf Jahre

 

1,7380

 

1,5620

 

1,2555

 

3,5350

 

0,5680

 

0,4725

 

1,9550

 

7,5700

 

4,3000

Zins für zehn Jahre

 

2,3925

 

2,2940

 

2,0395

 

3,6350

 

1,2180

 

0,9820

 

2,2900

 

7,7700

 

4,5750

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