AKTIONÄRSSTRUKTUR ZUM 31. DEZEMBER 2011
in Prozent des Gezeichneten Kapitals

Aktionärsstruktur zum 31. Dezbember 2011 (Balkendiagramm)

AKTIONÄRSSTRUKTUR ZUM 31. DEZEMBER 2011

Die obige Grafik zeigt die Aktionärsstruktur der Volkswagen AG zum 31. Dezember 2011. Das Gezeichnete Kapital der Volkswagen AG stieg zum Ende des Berichtsjahres durch die Wandlung der letzten Tranche des Aktienoptionsplans auf 1.190.995.443,20 €.

Die Stimmrechtsverteilung sah zum Bilanzstichtag wie folgt aus: Die Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, hielt 50,73 % der Stimmrechte. Zweitgrößter Aktionär war das Land Niedersachsen mit einem Anteil an den Stimmrechten von 20,0 %. Als drittgrößter Aktionär hielt die Qatar Holding LLC 17,0 %; die Porsche GmbH, Salzburg, hatte einen Anteil an den Stimmrechten von 2,37 %. Die restlichen 9,9 % der 295.089.817 Stammaktien entfielen auf weitere Aktionäre.

Die Stimmrechtsmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz sind unter www.volkswagenag.com/ir veröffentlicht.

WANDLUNG VON AKTIENOPTIONEN

Am 30. Juni 2011 endete der Aktienoptionsplan der Volkswagen AG. Zu diesem Termin wurden alle bis dahin noch bestehenden Schuldverschreibungen in Stammaktien gewandelt. Bereits zuvor hatten viele Mitarbeiter im Verlauf des Berichtsjahres die attraktive Möglichkeit der Wandlung genutzt. Daraus entstanden 44.250 neue Stammaktien beziehungsweise 0,1 Mio. € Gezeichnetes Kapital. Weitere Angaben zu unserem Aktienoptionsplan finden Sie im Anhang des Volkswagen Konzernabschlusses.

HAUPTVERSAMMLUNG

Am 3. Mai 2011 fand im Congress Center Hamburg die 51. Ordentliche Hauptversammlung der Volkswagen AG statt. Bei einer Präsenz von 92,0 % des stimmberechtigten Kapitals stimmten die Stammaktionäre der Volkswagen AG für die Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, für die Schaffung eines Genehmigten Kapitals und die entsprechende Satzungsänderung, für die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien und für eine Satzungsänderung zum Zwecke der Festlegung eines einheitlichen Gerichtsstands am Sitz der Gesellschaft. Mit Ablauf der Hauptversammlung endeten turnusgemäß die Amtszeiten der Herren Dr. Hans Michael Gaul und Dr. Jürgen Großmann; die Hauptversammlung wählte Frau Annika Falkengren, Präsidentin und Vorsitzende des Vorstands der Skandinaviska Enskilda Banken AB, und Herrn Khalifa Jassim Al-Kuwari, Chief Operating Officer der Qatar Investment Authority und der Qatar Holding LLC, als Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat. Außerdem beschloss die Hauptversammlung, für das Geschäftsjahr 2010 eine Dividende in Höhe von 2,20 € je Stammaktie und 2,26 € je Vorzugsaktie auszuschütten.

Die Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V., Berlin, hatte hinsichtlich der Hauptversammlung vom 23. April 2009 eine Anfechtungsklage bezüglich der Entlastungsbeschlüsse für das Geschäftsjahr 2008 erhoben. Nachdem bereits das Landgericht Hannover diese Klage am 24. Mai 2011 in vollem Umfang abgewiesen hatte, folgte das Oberlandesgericht Celle dieser Auffassung am 25. Januar 2012. Eine Revision gegen diese Entscheidung wurde nicht zugelassen.

Hinsichtlich der Außerordentlichen Hauptversammlung vom 3. Dezember 2009 hatte die Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V., Berlin, eine Auskunftsklage eingelegt. Sie wurde vom Landgericht Hannover am 17. März 2011 vollumfänglich abgewiesen. Dagegen legte die Klägerin Beschwerde ein. Diese Beschwerde hat das Oberlandesgericht Celle am 17. November 2011 ebenfalls in vollem Umfang abgewiesen. Eine Rechtsbeschwerde wurde nicht zugelassen.

Im Zusammenhang mit der Hauptversammlung vom 22. April 2010 hatte die Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V., Berlin, eine Auskunftsklage sowie eine Anfechtungsklage hinsichtlich der Entlastungsbeschlüsse für das Geschäftsjahr 2009 erhoben. Am 25. Januar 2011 wies das Landgericht Hannover beide Klagen in vollem Umfang ab. Bezüglich der Auskunftsklage wurde kein Rechtsmittel zugelassen. Die Klägerin legte hinsichtlich der Anfechtungsklage Berufung ein. Diese Berufung wurde am 24. August 2011 durch das Oberlandesgericht Celle ebenfalls vollumfänglich abgewiesen. Da das Gericht eine Revision nicht zuließ, hat die Klägerin Nichtzulassungsbeschwerde erhoben.

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