Der Schutz der biologischen Vielfalt hat für den Volkswagen Konzern unverändert hohe Priorität. Im Dialog mit kompetenten Partnern bauten wir unser Know-how im Natur- und Artenschutz systematisch aus.

Das größte und wohl bedeutendste Naturschutzprojekt des Konzerns ist die Wiederaufforstung der Bergregion Izta-Popo in Mexiko, die helfen soll, Grundwasser zu gewinnen und die Bodenerosion zu stoppen. Mit der Unterstützung zahlreicher Zulieferer war es uns möglich, zusätzlich zu den 300.000 bereits gesetzten Bäumen noch weitere zu pflanzen. Parallel dazu organisierte Volkswagen in dem Nationalpark Maßnahmen für Lehrer und Schüler zum verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen. Zusätzlich wurden Pläne für die Verwirklichung eines ähnlichen Projekts im Nationalpark Sierra de Lobos Silao entwickelt. Volkswagen engagierte sich zudem stark dafür, der internationalen Initiative „Biodiversity in Good Company“ eine langfristige Zukunftsperspektive zu eröffnen. Nach dem Ende der institutionellen Förderung durch das Bundesumweltministerium mussten neue Strukturen geschaffen werden, die es den Unternehmen erlauben, die Initiative in eigener Regie weiterzuführen. Auch unser Engagement in der „Business and Biodiversity Initiative“ vertieften wir durch die Übernahme von Verantwortung im neuen Vereinsvorstand. Seit ihrer Gründung durch das Bundesumweltministerium hat Volkswagen hier als einziges DAX-Unternehmen aktiv mitgewirkt.

Das gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) entwickelte „UmweltProgramm“ ermöglichte der Volkswagen Leasing GmbH, den Moorschutz in Niedersachsen noch stärker finanziell zu unterstützen. Nach der Renaturierung des Theikenmeeres konnte 2011 mit der Wiedervernässung des Naturschutzgebiets Großes Moor bei Gifhorn in Niedersachsen begonnen werden. Sie dient dem Schutz von gefährdeten 150 Tier- und 40 Gefäßpflanzenarten.

Zusammen mit dem NABU haben wir unsere Initiative „Willkommen Wolf“ fortgesetzt, um die Vorbehalte gegenüber den nach Deutschland zurückgekehrten Wölfen zu zerstreuen. Im Herbst 2011 wurde die multimediale Ausstellung „Tour de Wolf“ gestartet, die durch deutsche Zoos und Tierparks wandert und über frei lebende Wölfe aufklärt.

Auch im direkten Umfeld des Wolfsburger Stammwerkes haben wir uns für den Schutz der biologischen Vielfalt engagiert. Im Bereich des Allerurstromtals wurden Maßnahmen zur Biotopverbindung und zur Renaturierung einer Vielzahl von Flüssen und Bächen gründlich vorbereitet und teilweise auch schon umgesetzt. Dabei wurden auch bestehende Projekte, Akteure und Institutionen in der Region vernetzt. In Zusammenarbeit mit der Aktion Fischotterschutz wurde zudem ein mehrjähriges, größeres Gesamtvorhaben im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt geplant.

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