Manche lesen Magazine, vergleichen und machen Probefahrten, bevor sie sich für ein neues Auto entscheiden. Anderen dagegen genügt der große Name einer automobilen Legende. Auch Notarin Amélie Leperre-Dimeglio, Managerin Wang Yin und Surferlegende Robby Naish waren sich bei Porsche sicher: Sie orderten den neuen 911 ungesehen. Und dann stand er endlich vor ihnen – beim „Blind Date“ in Paris, auf Hawaii und in Shanghai.

PARIS – CENTRE PORSCHE PARIS, 17 RUE GROS

Sie hatte ihn nur von Weitem gesehen – im Porsche Zentrum in Paris, nach seiner Weltpremiere im September 2011. Zunächst blieb es beim kurzen Blickkontakt. Doch die runden, transparenten Scheinwerfer und die unverkennbare Silhouette des neuen Porsche 9111 hatten es ihr gleich angetan. Von jenem Moment an konnte sie es kaum erwarten, ihn wiederzusehen.

Erste Ausfahrt entlang der Seine – Amélie Leperre-Dimeglio, Notarin in Paris: „Mit Porsche verbinde ich eine große Sportwagen-Tradition.“ (Foto)

ERSTE AUSFAHRT ENTLANG DER SEINE –
Amélie Leperre-Dimeglio, Notarin in Paris:
„Mit Porsche verbinde ich eine große
Sportwagen-Tradition.“

Derselbe Ort, drei Monate später. Amélie Leperre-Dimeglio hat ein Rendezvous bei Porsche im 16. Pariser Arrondissement. Ihr neuer, leuchtend roter 911 Carrera S2 wartet auf sie. „Mensch, ist der schön“, rutscht es ihr heraus. Die erfolgreiche Notarin schenkt sich den Sportwagen zum Geburtstag: „Mit 40 hat man das perfekte Alter, um Porsche zu fahren“, sagt sie. Die neue, mittlerweile siebte Generation des 911 geht mit zwei Motorisierungen an den Start: als 911 Carrera3 mit einem 350 PS starken 3,4-Liter-Motor und als Carrera S mit 400 PS aus 3,8 Litern Hubraum. Dank effizienter Antriebe, Leichtbauweise und kraftstoffsparender Funktionen wie dem Start-Stopp-System liegt der Verbrauch um rund ein Fünftel unter dem des Vorgängermodells. Bei den CO2-Emissionen unterbietet der neue 911 die Marke von 200 Gramm pro Kilometer – ein Bestwert im Sportwagensegment.

„Dass ich ein Auto bestelle, ohne genau zu wissen, wie es sich fährt, hat mit dieser Marke zu tun. Mit Porsche verbinde ich eine große Sportwagen-Tradition.“ Nun, da der 911 vor ihr steht, zieht es die Besitzerin hinaus auf die Straße. „Ich höre Musik am liebsten laut und fahre gern energisch.“ Ihr erster Griff in ihrem neuen Wagen gilt der Bose-Stereoanlage, der zweite der Sport-Plus-Taste in der Mittelkonsole. Auf der Fahrt entlang der Seine erzählt sie, warum sie sich für den neuen Porsche entschieden hat: „Der 911 ist mein Traumauto, weil er mehr ist als nur ein Sportwagen. Er ist ein Kraftpaket und gleichzeitig elegant. Sportlich, aber trotzdem alltagstauglich.“ Amélie Leperre-Dimeglio genießt jeden Meter Straße und freut sich: „Von nun an wird er mich jeden Tag begleiten.“

HAWAII – NAISH HAWAII LTD., 155A HAMAKUA DRIVE, KAILUA

Der pure Genuss, einen 911 zu fahren, verbindet die Pariser Notarin mit Surferlegende Robby Naish. Der 48-Jährige, der im Alter von 13 zum ersten Mal Surfweltmeister wurde, lebt heute auf der Insel Maui im Pazifischen Ozean. Ein Flecken Erde, geprägt von Wasser und Wind – Lebenselixier für den „Lord of the Boards“. Er lebt hier noch eine weitere Leidenschaft aus: Autos. „Car guy“ nennt er sich. Und entsprechend ungeduldig erwartet er seinen neuen 911 Carrera S im hawaiianischen Kailua.

Liebt das Meer, Wellen und Autos – Surferlegende Robby Naish: „Porsche hat viel mit Leidenschaft zu tun.“ (Foto)

LIEBT DAS MEER, WELLEN UND AUTOS –
Surferlegende Robby Naish: „Porsche hat
viel mit Leidenschaft zu tun.“

Der silbergraue Sportwagen-Klassiker ist neben einem Panamera und einem Cayenne der dritte Porsche in Naishs Garage. „Silber zeigt die Linienführung am besten“, schwärmt er, als der neue 911 schließlich vor ihm steht. Der im Vergleich zum Vorgängermodell um 100 Millimeter verlängerte Radstand, die breitere Spur vorn und die flachere Dachkontur lassen den Sportwagen noch satter auf der Straße liegen. Das gefällt Kenner Naish.

Naish lässt seinen Blick über die Details wie die filigran gestalteten Außenspiegel oder die auffallend schmalen Heckleuchten gleiten. Dann erst öffnet er die Tür, berührt das Leder der Türverkleidung und schwingt sich in den Sitz. Er legt den ersten der sieben Gänge ein, startet seinen 911 und lässt ihn anrollen. „Allein der Klang des Motors, einfach perfekt.“

Der Mann, der mit mehr als 80 Stundenkilometern übers Wasser surft, zeigt, dass er auch hervorragend Auto fährt. „Porsche hat viel mit Leidenschaft zu tun“, sagt Naish und steuert den 911 souverän durch die Kurven. Auf der Küstenstraße mit Blick auf das weite Meer gleitet er ganz gemächlich dahin und genießt Sound, Sonne und Aussicht: „Beim 911 ist für mich das Gefühl entscheidend, nicht das schnelle Fahren.“

„Beim 911 ist für mich das Gefühl entscheidend, nicht das schnelle Fahren.“ Robby Naish, Surfweltmeister aus Hawaii (Zitat)
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