Im Transportgewerbe zählt jeder eingesparte Liter Diesel. Ein geringerer Kraftstoffverbrauch bedeutet aber nicht nur sinkende Kosten, sondern auch weniger CO2-Emissionen. „Ecolution by Scania“ bringt Ökologie und Ökonomie zusammen. Der schwedische Spediteur Mike Dahl nutzt das neue Dienstleistungsangebot der Volkswagen Tochtergesellschaft Scania – und fährt mit seinen umweltfreundlichen Transporten voraus.

Mike Dahl ist ein bescheidener, hilfsbereiter Mann. Sich in den Vordergrund zu stellen, ist nicht seine Art. Doch als Chef der Spedition Blondie Logistic in Kungsbacka, eine halbe Autostunde südlich von Göteborg, hat er eine Mission. Und man merkt schnell, dass er sie mit viel Leidenschaft lebt. Mike Dahl setzt sich für mehr Umweltbewusstsein in seinem Geschäftsfeld ein – denn der Mittvierziger will Schrittmacher für einen Imagewandel im Transportgewerbe sein.

Geringerer Kraftstoffverbrauch, weniger Kosten – Mike Dahl, Geschäftsführer des schwedischen Speditionsunternehmens Blondie Logistic, erzielt mit „Ecolution by Scania“ auch viele Vorteile. (Foto)

GERINGERER KRAFTSTOFFVERBRAUCH, WENIGER KOSTEN – Mike Dahl, Geschäftsführer des schwedischen Speditionsunternehmens Blondie Logistic, erzielt mit „Ecolution by Scania“ auch viele Vorteile.

Heute schon tragen drei der insgesamt 17 Lastkraftwagen in seinem Fuhrpark den schlichten Schriftzug „Ecolution by Scania“. Es sind Scania Trucks, die im Auftrag einer Göteborger Bäckerei jeden Tag nach Stockholm und Malmö unterwegs sind. Täglich gehen sie mit 100 Paletten Brot, 20 Tonnen schwer, auf die Reise. Auf dem Rückweg transportieren sie Zucker und Mehl.

Fredrik Nilsson sorgt dafür, dass dies so umweltfreundlich wie möglich geschieht. Er ist einer von drei Fahrern von Blondie Logistic, die das Ecolution-Fahrtraining im Scania Education Center im nahegelegenen Helsingborg absolviert haben. Er weiß, wie man Kraftstoff spart: vorausschauend fahren, sanft mit dem Gaspedal umgehen, auch mal den Schwung mitnehmen und den Zug rollen lassen, ohne Gas zu geben.

„Für mich sind die 500 Kilometer nach Stockholm eine Art Wettbewerb“, so der 26-Jährige. Sein täglicher Herausforderer ist die Eco-Anzeige im Cockpit. Sie signalisiert ihm, wie effizient er seinen 480 PS starken Truck steuert. Dass mancher Truckerkollege hinter ihm ungeduldig wird, wenn er gemächlich auf den Kreisverkehr zurollt, ist ihm egal. „Na und? Entscheidend ist doch, was dabei rauskommt.“

„Der Fahrer, seine Fahrtechnik und seine Einstellung sind die wichtigsten Faktoren für den Verbrauch.“ Mike Dahl, Geschäftsführer Blondie Logistic (Zitat)

Speditionschef Mike Dahl weiß, was er an Mitarbeitern wie Fredrik hat: „Der Fahrer, seine Fahrtechnik und seine Einstellung sind die wichtigsten Faktoren für den Verbrauch.“ Die Fahrdaten der Lkw werden über das Fleet Management System gespeichert und sind jederzeit abrufbar. Neben Geschwindigkeit werden auch Streckenprofil, Schalt- und Bremsfrequenz, Leerlauf- und Rollzeiten, Tempomateinsatz und sogar der Reifendruck dokumentiert.

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